Prof. Dr. Ulrich Anders

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Willkommen

Dies ist meine persönliche Website für Lehr- und Forschungszwecke. Danke für Ihren Besuch.

Lehre

Nach Jahren in der Praxis in verschiedenen Management und Executive Positions, nach signifikanten Erfahrungen im Startup-Umfeld und nach einiger Zeit als Managementberater lehre ich jetzt an der ↬ Cologne Business School (CBS) Themen des strategischen Managements mit wichtigen Themen aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich sowie aus dem digitalen Bereich. Dazu gehören: Mergers & Acquisitions, Financial Analysis, Financial Consulting, Operations Management, Agiles Projektmanagement and Design Thinking, Organizational Design, Digital Network Economy, Digital Strategy Development, Digitales Management, Digital Organization und App Development in JavaScript. Mehr zu meiner Vita erfahren Sie ↬ auf meiner LinkedIn-Seite.

Als Grundlage meiner strategischen Kurse verwende ich die Business Model Benchmark Map. Diese stellt auch die Grundlage eines Tools mit Namen ↬ Startup Planner dar, das ich derzeit entwickle, um Startups die Erstellung einer Finanz-, Kunden- und Marketingplanung zu erleichtern. Die Business Model Benchmark Map existiert in verschiedenen Farbvarianten und steht als ↬ PDF-Datei in Englisch und in ↬ in Deutsch zur Verfügung.

The Business Model Map

Mein Credo

Mein Credo in der Lehre ist Learning Is Trying. Um bestmöglich zu lernen, halte ich es also für unbedingt notwendig, Inhalte nicht nur theoretisch und konzeptionell zu verstehen, sondern diese auch auszuprobieren und anzuwenden. Für die Finanzvorlesungen habe ich beispielsweise ein Financial Reporting Spreadsheet entwickelt, das Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapital mit allen wesentlichen Kennziffern wiedergibt. Im Vergleich mit Folien oder Büchern ermöglicht dieses Spreadsheet den Studenten ein interaktives Nachvollziehen und selbstständiges Erstellen der Finanzberichterstattung und deren Analyse mit Hilfe der berechneten Kennziffern.

Interactive Financial Analysis Spreadsheet

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Als Referenz gibt es hier die ↬ Definitionen der bekanntesten und wichtigsten Kennziffern für die Finanzanalyse von Unternehmen.

Den gleiche Ansatz verfolge ich auch in meinem Vorlesungen zu (agilem) Projektmanagement. Wir entwickeln Personas, Stories und Epics, schätzen Aufwände mit agilem Poker ab, konzipieren die Berichte für das Projektcontrolling oder führen interaktive ↬ Investitionsrechnungen für Projekte durch.

Lehrmethoden

Neben den klassischen und erprobten Methoden der Lehre beschäftige ich mich auch mit neueren Formen der Wissensvermittlung, z. B. durch die Erstellung von eigenen Videos oder Webseiten. Die Darstellung von eigenen Inhalten auf modernen Medien ist in einer digitalen Ökonomie absolut wichtig. Eine signifikante Anzahl von Studenten hat bereits Videos erzeugt oder Webseiten auf Basis von Markdown oder JavaScript auf Basis des Workflows von GitHub kreiert.

Beispielsweise habe ich die hier verlinkte ↬ Webseite für digitale Inhalte und Ressourcen für die Begleitung meiner Vorlesungen Digital Strategy Development und Digital Network Economy erstellt.

Unter den Studenten ist das SWOT-Framework (Strength, Weaknesses, Opportunities, Threats) sehr beliebt. Meines Erachtens ist dieses Framework aber zu rigide und passt nicht mehr in die Zeit, da es nicht actionable ist, d.h. die Analyse resultiert nicht in Aktivitäten. Aus diesem Grund habe ich ein alternatives Analyse-Framework entwickelt: ↬ SQUID (Sustain, Question, Unload, Improve, Develop).

Forschung

Strategisches Management beinhaltet zwei wesentliche und zentrale Aufgaben: Organisation und Entscheidung. In diesem Kontext dreht sich meine Forschung um Fragen der Interessenkompatibilität und Effizienz von Organisationsmodellen. Für organisatorische Effizienz existiert weder in der Wissenschaft noch in der Praxis bislang ein allgemein akzeptiertes Maß. Dabei ist die Frage nach organisatorischer Effizienz extrem wichtig, denn eine nicht effiziente Organisationen führt immer und zwangsläufig zu einer Verschwendung der Ressourcen des Unternehmens — eine Situation, die sich ein Unternehmen im zunehmenden Wettbewerbsdruck und vor dem Hintergrund der Forderung nach Nachhaltigkeit nicht erlauben kann.

Des Weiteren stelle ich in meiner Forschung die Frage nach einer geeigneten Organisationsform für die unternehmerischen Herausforderungen des 21sten Jahrhunderts und seiner (u.a. auch digitalen) Geschäftmodelle. Als eine mögliche Antwort habe ich das Organisationsmodell der Harmonischen Organisation© konzeptioniert, das sich in den Kontext agiler Organisationsformen einordnet. Eine meiner Kernüberlegungen dreht sich dabei um das Thema ↬ Ownership.

Darüber hinaus beschäftige ich mich systematisch und wissenschaftlich mit (traditionellen, neuen, digitalen und innovativen) Geschäftsmodellen. Als Weiterentwicklung und in Ergänzung existierender Geschäftsmodell-Konzepte habe ich die Business Model Benchmark Map entwickelt. Ein zentraler Aspekt in jedem Geschäftsmodell ist das Produkt. Als Folge habe ich daher auch Überlegung zu einem systematischen Prozess der Produktkonzeptionierung angestellt, der gleichzeitig auch in einer Möglichkeit des (digitalen) Marketings mündet: diesen Prozess habe ich Concept Thinking genannt und er kann den Design Thinking-Ansatz ergänzen.

Schließlich interessiere ich mich wissenschaftlich in letzter Zeit auch für das Thema Lehrmethoden. Unterricht an Universitäten und Business Schools wird sich mit der Zeit ändern. Aber moderne Lehrmethoden können nicht nur helfen, die Lernerfahrung der Studierenden besser zu machen, sie können auch helfen, einige gesellschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit Schulbildung und Spracherwerb zu lösen. Die zugrundeliegenden Annahme meiner Forschung ist, dass der Wissenstransfer in zwei Teile aufgeteilt werden kann: in Wissen und in Transfer. Je mehr das reine Wissen in Form von digitalen Inhalten zur Verfügung steht, desto mehr liegt die Zukunft der Lehre in der Sicherstellung des Transfers. Der Lehrende wird zu einem Coach und Tutor, der nicht mehr primär das Wissen selbst aufbereitet, sondern die Anwendung vermittelt und dabei individuelle Hilfestellung leistet.

Jüngere Veröffentlichungen

Working & Discussion Papers

Derzeit arbeite ich an folgenden Artikeln: »Advancing Business Model Concepts — The Busines Model Benchmark Map«. »Innovative Business Models — What is new and how financial planning can tell?« »How Leadership Shows in Strained Projects — a Reality Test«.

Vorhergehende Veröffentlichungen

  • Anders, U. (2004): »An Integrated Framework for the Governance of Companies«, Operational Risk, März 2004, 24–28.
  • Anders, U. / Trimborn-Ley, S. (2004): »Woran Projekte scheitern«, Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, Ausgabe Technik 1/2004, 19–23.
  • Anders, U. / van den Brink, G-J. (2004): »Implementing a Basel II Scenario-based AMA for Operational Risk«. In Ong M.K. (Ed.): The Basel Handbook«, Risk Books, 343–368.
  • Anders, U. / van den Brink G-J. (2003): »Betrachtung operativer Risiken in Transaktionsbanken. 2 In Lamberti H. J., Marliere A, Pöhler A. (Hrsg.): Management von Transaktionsbanken«, Springer, 241–262.
  • Anders, U. / Platz, J. (2003): »Creating an OpRisk Loss Collection Framework«, Operational Risk, September 2003, 24–27.
  • Anders, U. / Sandstedt, M. (2003): »Self-Assessments zur Bewertung operativer Risiken«, Deutsches Risk, Juli 2003, 27–31.
  • Anders, U. (2003): »Implementing a Scenario-based AMA, Operational Risk«, June 2003, 24–27.
  • Anders, U. / Sandstedt, M. (2003): »Self-Assessments for Scorecards«, Risk, February 2003, 39–42.
  • Anders, U. / Sandstedt, M. (2003): »An Operational Risk Scorecard Approach«, Risk, January 2003, 48–51.
  • Anders, U. (2003): »The Path to Operational Risk Economic Capital. In Carol Alexander (Ed.): »Mastering Operational Risk«, Prentice Hall, 215–226.
  • Anders, U. (2001): »Qualitative Anforderungen an das Management operativer Risiken«, Die Bank, 6/2001, 442–446.
  • Anders, U. / Overbeck, L. (2000): »Spezifisches Risiko für Unternehmensanleihen«, Handbuch für das Risikomanagement, Uhlenbruch, 245–268.
  • Anders, U. (2000): »RaRoC — ein Begriff, viel Verwirrung«, Die Bank, 5/2000, 314–317.
  • Anders, U. / Korn, O. (1999): »Model Selection in Neural Networks«, Neural Networks, 12, 309–323.
  • Anders, U. / Korn O. / Schmitt, C. (1998): »Improving the Pricing of Options — A Neural Network Approach«, Journal of Forecasting, 17, 369–388.
  • Anders, U. / Szczesny A. (1998): »Prognose von Insolvenzwahrscheinlichkeiten mit Hilfe logistischer neuronaler Netzwerke«, Zeitschrift für Betriebswirtschaftslehre und Forschung, 10, 892–915.
  • König H. / Körting T. / Anders, U. (1998): »Zur Bildung von Wechselkurserwartungen — Eine Untersuchung auf der Grundlage des ZEW–Finanzmarkttests«. In Galler, H. P. / Wagner, G.: »Empirische Forschung und wirtschaftspolitische Beratung«, Campus, 150–166.
  • Anders, U. (1997): »Statistische neuronale Netze«. Vahlen Verlag.
  • Anders, U. / Hann, T.-H. / Nakhaeizadeh, G. (1997): »Testing for Nonlinearity with Neural Networks — A Study for Daily $/DEM Exchange Rates«. In Weigend, A. S. / Abu-Mostafa, Y. S. / Refenes, A.-P. N (Eds.): »Decision Technologies for Financial Engineering«, Proceedings of the Fourth International Conference on Neural Networks in the Capital Markets (NNCM-96).
  • Anders, U. (1997): »Die statistische Verteilung der Gewichte von neuronalen Netzen in finiten Datenmengen«. In Nakhaeizadeh, G. (Hrsg.): »Data Mining — Theoretische Aspekte und Anwendungen«. Physica, 279–288.
  • Anders, U. (1997): »Neural Network Pruning and Statistical Hypotheses Tests«, Proceedings of the ICONIP ’97.
  • Anders, U. / Korn O. (1997): »Modelling Neural Networks with Sequential Hypotheses Tests«, Proceedings of the ICONIP ’97.
  • Anders, U. / Korn O. (1997): »Sequential Hypotheses Tests for Neural Networks«, Proceedings of the ESANN ’97 conference.
  • Anders, U. (1996): »Statistische Grundlagen neuronaler Netzwerke«. In: Schröder, M. (ed.): »Quantitative Verfahren im Finanzbereich: Methoden und Anwendungen«. ZEW Wirtschaftsanalysen Bd. 5, Nomos Verlag.
  • Anders, U. (1996): »Was neuronale Netze wirklich leisten«. Die Bank, 03/1996, 162–165.
  • Anders, U. (1996): »Statistical Model Building for Neural Networks«. In Albrecht P. (Hrsg.): »Aktuarielle Ansätze für Finanz-Risiken«. Verlag Versicherungswirtschaft Karlsruhe, 963–980.
  • Anders, U. (1995): »Neuronale Netzwerke in der Ökonometrie«. ZEW Discussion Paper 95–26.